01.07.2013

Sonntag 30.Juni – Streifzug durch Saint Louis –



An einem Sonntag streifen wir durch die Gassen von Saint Louis.
Dieses Städtchen war kurze Zeit Hauptstadt eines französischen Westafrika, bis die Administration in die jetzige Hauptstadt des Senegal – Dakar – überging.
Hier ist es beschaulicher, nicht so hektisch und Architektur und Lebensformen erinnern an die Kolonialzeit.

Die Stadt mit einer Hauptinsel und einer vorgelagerten langen Lagune erreicht man über die Brücke, die Herr Eifel (Eifelturm) konstruiert hat. Der mittlere Teil ist drehbar.
Das Klima hier ist auch im Sommer durch den erfrischenden Seewind angenehm.









Wir erlebten ein buntes Treiben. Der allgegenwärtige Müll ist leider ein Problem.

29.06.2013

Freitag 28.Juni – Zebrabar- S.Louis – km 6.911


Jetzt sind wir endlich zusammen auf Reisen Conni und Wolfgang
Den Morgen verbringe ich im Sunugal am Strand von Dakar und kuriere eine Magenverstimmung aus.
Der Flieger aus Dakar soll um 13:30 Uhr in Dakar landen. Also fahre ich rechtzeitig zum Flughafen und erfahre, dass die Ankunft auf 14:00 Uhr gemeldet ist.
Ein freundlicher Senegalese zeigt mir den Weg zum Restaurant mit Aussicht auf das Flugfeld, wo ich noch drei Starlifter der US-Airforce vorfinde (Nachtross des Besuchs von Barak Obama in Dakar).
Wie mir berichtet wird, wurden bei seinem Besuch sämtliche Sicherheitskräfte im Umfeld des Flughafens entwaffnet und alles durch amerikanische Sicherheitskräfte ersetzt.

Nach ein paar Minuten erscheint ein Polizeioffizier – Freund meines Begleiters – und fragt mich, auf wen ich warte. Ich schreibe ihm Cornelias Namen auf und zeige ihm ein Foto.
Kurze zeit später landet die Maschine aus Dubai und ich gehe hinunter zum Arrivel. Da kommt auch schon meine Frau als erste in Begleitung des Polzeioffizier. Der hatte sie doch tatsächlich aus der Schlange herausgeholt, durch alle Kontrollen geführt, ihren Pass genommen und abstempeln lassen und als erste nach draussen gebracht. Er verabschiedete sich mit einem Wink und einem Lächeln. Wieder mal eins der vielen Beispiele uneigennütziger Freundlichkeit von Afrikanern.

Auf dem Rückweg nach Saint Louis machen wir unterwegs halt und bereiten unser Abendessen.



Spät abends treffen wir dann in der Zebrabar ein.





Zebrabar am nächsten Morgen.


27.06.2013

Donnerstag 27.Juni – Dakar – km 6.645

Mit den Flügen nach Dakar ist das so eine Sache.
Wochen vorab war eine Flugverbindung mit Tunisair über Tunis gebucht. Dieser wurde vor zwei Wochen ersatzlos gestrichen.
- ob das mit dem Besuch von B.Obama zusammenhängt? -
Dann hatten wir eine Flugverbindung mit TAP Portugal gebucht. Diese wurde am Abflugtag wegen Streik gestrichen.
Jetzt warte ich auf meine Frau hier am Strand in der Nähe des Flugplatzes bis Morgen Mittag auf eine Flugverbindung mit Emirates über Dubai.
...schaun wir mal.

4,5 Std. Flug nach Dubai und dann 9 Std. quer über Arabien und Afrika in seiner vollen Breite – verrückte Welt.



Mittwoch 26.Juni – Lac Rose – km 6.612



Jetzt bin ich gemütlich an der Küste entlang Richtung Dakar gefahren und am Lac Rose angekommen, dem ehemaligen Zielort der Ralley Paris-Dakar.
Einige Reiseeindrücke:




Alles ziemlich touristisch hier, aber total leer – keine Saison - . Vielleicht sind auch alle ins 13 km entfernte Dakar, um den amerikanischen Päsidenten zu begrüssen, der gestern abend dort eintraf.

25.06.2013

Dienstag 25.Juni – Zebrabar - St. Louis Senegal – km 6.340



ständige Gäste der Zebrabar

Nach dem Frühstück leihe ich mir ein Kajak und paddle zum gegenüber liegenden Ufer der Lagune.



Bei bedecktem Himmel und angenehm kühlem Seewind mache ich einen ausgedehnten Strandspaziergang.

Krabbeninvasion

Fischmahlzeit


Montag 24.Juni – Saint Louis Senegal – km 6.295



Relaxen, Autowaschen und ein Stadtbummel in Saint Louis