28.05.2013

28.5. - Mosel - km 175


Nachmittags starte ich von Dortmund und finde meinen Weg durch leuchtend gelbe Rapsfelder und strahlende Ginsterbüsche zu den noch kahlen Weinbergen an der Mosel.

In Zeltingen mache ich auf dem grün im letzten Sonnenlicht strahlenden Campingplatz Rast für diese Nacht.
Der Platz hat schon seit fast 30 Jahren für mich Tradition. Auf meiner ersten Tour mit einem niegelnagelneuen Wohnwagen (gesponsert bei Omi) war dieser Ort der erste Halt mit meinen Kindern auf der Reise gen Südfrankreich (Raphael und Gabriel – damals 3 und 4 Jahre alt- werden sich sicher noch an die dicke Biene am Sandkasten erinnern).

Hier ist der richtige Ort, um dem Grossstadtrummel von Dortmund zu entfliehen und sich neu zu orientieren bzw. zu organisieren für das nächste Abenteuer Afrika. Nach dem Frühstück geht es dann durch Luxemburg nach Frankreich die Rhone entlang. Vielleicht begegne ich ja doch noch im Mai dem Wärme spendenden Frühling. Schau'n wir mal ….

07.05.2013

Westafrika ruft wieder

Hallo nach meinem Thread über die Westafrikareise  zur Jahreswende vom November 2012 bis Februar 2013 setze ich Ende dieses Monats meinen Blog fort und berichte in einem neuen Thread unter dem Label Westafrika Sommer 2013 über die Erlebnisse auf einer Tour von Dortmund aus durch Marokko, Mauretanien, Senegal und zurück nach Hause.


Zeitraum   Juni - Juli - August


Sechs Wochen wird mich meine Frau durch diese Länder begleiten :-)))


Sollte jemand in dieser Zeit dort unterwegs sein, so würden wir uns freuen, Teilstrecken gemeinsam angehen zu können.


Ciao und bis bald liebe Freunde

Euer Wolfgang


19.01.2013

Ende des Thread Reise zur Jahreswende 2012/2013

19.1.2013

Nachdem ich wohlbehalten in Dortmund wieder angekommen bin, stelle ich zum Schluss noch einmal meine gesamte Tour vor. Ich hoffe, die gelb gemarkerte Tour ist erkennbar.
Sonst könnt Ihr aber auch noch grössere Bilder per e-mail erhalten. Dort bin ich auch gerne bereit, Fragen zu beantworten.

Afrika lässt jedoch nicht locker und ich werde zum Ende des Frühjahrs erneut auf Tour sein. Ihr könnt mich dann in einem neuen Thread in meinem Blog hier verfolgen.

Bis denne ciao  
Euer Wolfgang




14.01.2013

Tanger

14.1.2013

Jetzt um10:00 Uhr sitze ich hier in Tanger und muss mich um die Passage nach Spanien kümmern. Europa hat mich bald wieder...und dann leider auch die Kälte.

Das Auto hat auch schon wieder Wunden.

13.01.2013

Marokko


13.1.2013

nach einer weiteren Nacht am Atlantic

bin ich heute morgen um 5:30 Uhr bei Nacht und Nebel losgefahren.
Der Nebel hielt sich lange bis weit hinter Tan-Tan.

Jetzt bin ich in Guelmine und fahre weiter nach Agadir.
Euer Tuareg

( hab ich übrigens selbst gebunden – den Tourban )
Angekommen bin ich um 8:00 Uhr in Rabat und habe mir dort in einem Cafe das Fussballspiel Malaga: Barca mit einem Messi-Tor angesehen.

12.01.2013

Westsahara

12.1.2013

Heute bin ich noch früher aufgebrochen. Im Dunkeln um 6:15 Uhr ging es los und bis jetzt habe ich 800 km geschafft.
Die Westsahara ist eintönig und bietet nichts Interessantes. Die Strecke zieht sich, aber dafür ist der Diesel irre preiswert (ca 50 cent).
Ein paar kilometer werde ich noch obendrauflegen und dann ist das Tagespensum geschafft.

Grenze nach Marokko


11.1.2013

Früh morgens um 7:30 Uhr bin ich aufgebrochen, um bei Nouadhibou die Grenze zu passieren. Auf dem Weg habe ich noch einen Fischer mitgenommen, der sich herzlich bedankte.
Er zeigte mir auch gleich, wie ich meinen Tourban zu binden hätte.

Die Grenzformalitäten liefen auf mauretanischer Seite wieder freundlich, entspannt und zügig ab.
Danch gestalteten sich die Einreiseformalitäten für Marokko gewohnt umständlich sehr ernst und über vier verschiedene Stationen. Hinzu kam noch, dass das Fahrzeug durch den Scanner geschickt wurde. Insgesamt standen 2 Stunden zu Buche.
Danach war aber alles ausgestanden und ich konnte auf gut geteerter Strasse zügig vorankommen.
Als Anhalter nahm ich wieder einen Fischer mit, der mir in seinem Heimatort half, eine Telefonkarte zu bekommen, Geld zu wechseln und zu tanken.

Anschliessend lud er mich noch nach Hause (ganz freundlich ohne Teppichangebot ) ein, wo mir seine Schwester herrlich schmeckendes Cous-Cous vor setzte. Anschliessend bekam ich noch den so gut schmeckenden Ataja-Tee.

Da ich so neidisch auf seinen schwarzen Tourban war, tauschten wir unsere und er zeigte mir erst mal richtig, wie so ein langer Tourban gebunden wird.


Zum Schluss fuhr ich noch ein paar Kilometer, um dann abseits am Strand in der Nähe einer Militärstation zu übernachten.