09.08.2013

5. bis 7.August – Djebel Tazzeka – km 13.530


Wir verbringen drei Tage im Nationalpark bei Taza auf dem Djebel Tazzeka. Nicht besonders hoch mit 1.980 m aber mit grandioser Fernsicht und guten Wandermöglichkeiten.









Vom Standplatz aus freie Sicht nach Westen ins Tal bis nach Fes, nach Norden zu den Bergriesen des Rif, nach Süden zu den ebenso gewaltigen Bergen des mittleren Atlas und nach Westen in ein weites Tal hin zur Wüste.

Hier, abseits der Ringstrasse bei Taza, findet man auf einer bis zu 9 km langen anspruchsvollen Piste mehrere wunderschöne Camp-Plätze bei den Hirten.

Wir hatten am ersten Tag ein gewaltiges Naturschauspiel mit schwarzen Wolken zahllosen Blitzen auf den gegenüber liegenden Bergen und heftigen Sturmböen, wurden selbst jedoch verschont. 2 Stunden ging es hin- und her und wir saßen in der ersten Reihe.

Bei unseren Wanderungen in den abgelegenen Bergen und Wäldern waren wir stets allein. Auf einem Aussichtsfelsen stießen wir jedoch plötzlich auf einen schlafenden Menschen im Schlafsack. Da wir nicht weiter stören wollten, setzten wir unseren Weg fort.Am nächsten Tag trafen wir eben diesen Menschen erneut auf einem sehr einsamen Pfad. Es handelte sich um einen Franzosen aus Tanger, der mit leichtem Gepäck zu Fuß unterwegs war - merkwürdig, wie sich die Wege manchmal kreuzen. 

05.08.2013

2.August – 4.August – Zedernwälder bei Ifrane



Eine wunderschöne Gegend, die allerdings schon wieder an Europa erinnert. Beeindruckend die riesigen, alten Zedern, die an einen urzeitlichen Wald erinnern.





Auch das Wetter hier oben auf 2.200m war „europäisch“ - dunkle Wolken und Gewitter, aber am nächsten Morgen wieder blauer Himmel.

28.Juli – 1.August - Dades-Schlucht – km 12.644


Unser Weg führt uns weiter durch den hohen Atlas mit seinen faszinierenden Farben und Formen, über Asni und Quarzazate, durch die gewaltige Dades-Schlucht
 nach Imilchil an den wunderschönen abgelegenen Lac de isli.

 
Am 31.7. sind wir in Azrou mit Turi und Stina verabredet.
Wir wollen ein paar Tage zusammen in den Zedernwäldern hier verbringen.
Heute gab es sogar etwas Regen und Gewitter.















28.07.2013

25./26.Juli – Djebel Toubkal


Endlich geht’s los! Der knapp 4.200m hohe Djebel Toubkal soll bestiegen werden.

Am 1. Tag steigen wir zur Toubkal-Hütte auf 3.200m auf. Unterwegs begegnen uns viele schwer beladene Maultiere, die Gepäck für Touristen transportieren.


Die Hütte war dann auch von zahlreichen Zelten und Maultieren umgeben.

Nach ein paar unruhigen Stunden im Bettenlager starte ich um 4:30 Uhr mit Stirnlampe Richtung Gipfel. Der Aufstieg ist steil und anstrengend, 1000 Höhenmeter müssen überwunden werden. Aber das Gefühl auf dem Gipfel mit dem Blick über den Atlas bis in die Wüste entschädigt für alles.


Dann kommt mir zum Glück kurz unterhalb des Gipfels auch noch Wolfgang entgegen (der sich erst nicht stark genug fühlte).

Vor uns liegen nun 2.300 Höhenmeter Abstieg. 

Danach sind wir ganz schön fertig und genießen wieder die Annehmlichkeiten (Dusche und Bett) unseres „Luxusheims“.
Bekochen lassen wir uns heute nach den Strapazen mit sehr leckerem Couscous von unserem Camp-Wirt. Dabei genießen wir den Blick auf das märchenhafte Aroumd, ein Bild, das an einen Adventskalender erinnert. Jedes Haus ein Türchen.


Mittwoch, 24.Juli – Hoher Atlas -



Etwas unausgeschlafen geht es in die Berge.

Wieder begleiten uns „die Farben Marokkos“, ...



...sowie, die Tiere.







In den Abendstunden erreichen wir den Ausgangspunkt für unsere Bergwanderung, das Bergdorf Aroumd.



Dienstag 23.Juli – Agadir -















Wie im Reiseführer beschrieben, hat Agadir nichts Besonderes zu bieten – eine Touristendestination, so daß wir nur das Auto reparieren lassen und uns dann auf den Weg ins Landesinnere machen.






Eigentlich wollten wir uns wieder einen Schlafplatz in der Pampa suchen, sind aber in Taroudant, einer sehr gepflegten Stadt, umgeben von viel Grün und einer mächtigen Stadtmauer, hängen geblieben.
Nachdem wir dachten, wir hätten einen ruhigen Übernachtungsplatz direkt neben der Stadtmauer gefunden, wurden wir in dieser Nacht eines Besseren belehrt – Unser Schlafplatz verwandelte sich in einen Kirmesplatz. Die ganze Stadt schien bis in die frühen Morgenstunden auf den Beinen zu sein. Es gab Musik und Hupkonzerte.

23.07.2013

Sonntag/Montag 21./22.Juli - Imessouane






Wir müssen wegen einer Autoreparatur nach Rücksprache mit dem ADAC zurück nach Agadir. Die nächsten beiden Tage verbringen wir zwischen Essaouira und Agadir in einem kleinen Fischerort an der Küste.
Hier ist der Fischereihafen der Mittelpunkt des Ortes und die Haupterwerbsquelle der dort lebenden Menschen.
Während hier hart gearbeitet wird und mit zehn Mann ein Boot aus dem Wasser getragen wird, die Netze per Hand eingeholt werden, findet die Jugend beim Surf-Club nebenan in der Bucht die Möglichkeit zum Surfen.